
Schweriner Schüler rechneten sich in Trier durch die Bundesmeisterschaft
Tüfteln, bis die Köpfe rauchten. Die besten deutschen Mathematiker der Klassenstufen 8 bis 12 traten bei der Bundesmathematikolympiade in Trier an. Aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich zehn Schüler dem Wettstreit gestellt. Zwei von ihnen sind Schweriner - Tim Völzer, Klasse 11 vom Goethe-Gymnasium und Binh-Nguyen Vu, Klasse 8 vom Fridericianum.
Stadtpräsident Stephan Nolte gratulierte den beiden in Anwesenheit des Verantwortlichen für mathematische Wettbewerbe, Georg-Christian Riedel, in seinen Diensträumen im Stadthaus. „Ihr habt an den beiden Tagen der 50. Bundesolympiade gemeinsam mit weiteren 191 Teilnehmern außerordentlich schwierige Aufgaben, die weit über das Schulniveau hinausgehen, zu lösen gehabt. Ohne gezielte Bestenförderung sind solche Leistungen nicht möglich“, betonte Nolte.
„Eure Leistungen sind geprägt durch ein hohes Maß an Willenskraft und Kontinuität und beispielgebend.“ Tim ist bereits ein „alter Hase“, was Bundesmatheolympiaden angeht. An vieren hat er bereits teilgenommen. Wenn er sich im nächsten Jahr ebenfalls qualifiziert, hat er die maximale mögliche Teilnahme erreicht. Das wäre dann zumindest für Mecklenburg-Vorpommern ein Rekord.
Binh-Nguyen ist auch schon seit Jahren in der Olympiadebewegung aktiv. Allerdings war es für ihn in Trier die Feuerprobe in Sachen Bundesolympiade.
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