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15.01.16

Auf gute Nachbarschaft

Verein „Hand in Hand“ kümmert sich auf vielfältige Art um Bewohner

Sie engagieren sich beim Verein „Hand in Hand“ (v. l.): Jürgen Wörenkämper (Abteilungsleiter SWG Soziales Management), Marianne Gutowski (im Bundesfreiwilligendienst), Torsten Koschig, Anita Bartels (im Bundesfreiwilligendienst), Carola Hoffmann, Kerstin Archut, Jörg Kähler (im Bundesfreiwilligendienst), Elke Kortschlag und Kordula Winterfeld. Foto: M. Kaune

Die sieben Nachbarschaftstreffs der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) stehen allen Bewohnern des jeweiligen Quartiers offen und werden in der Tat rege genutzt. Vor allem sind es ältere Menschen, die dort hinkommen. Für manche sind die Treffs inzwischen fast zu einer Art „zweites Wohnzimmer“ geworden.
Zu den vielfältigen Angeboten zählen unter anderem Kaffeeklatsch, Yoga, Handarbeit, Malen, Seniorensport, Bingo, Skat, Knobeln und Gedächtnistraining. Insgesamt finden jährlich mehr als 2.000 Veranstaltungen statt. Tagesausflüge in die Region, zum Beispiel nach Lübeck, an die Ostsee oder nach Bad Wilsnack, gehören ebenso dazu wie Kino- und Theaterbesuche.

Möglich ist dies alles nicht zuletzt dank der engagierten Arbeit des Vereins „Hand in Hand“. Vorstandsmitglied Jürgen Wörenkämper sagt: „Wir möchten allen Schwerinern die Möglichkeit geben, sich zu treffen, sich auszutauschen, einfach Zeit miteinander zu verbringen.“
Neue Mitglieder sind bei „Hand in Hand“ stets herzlich willkommen – wer aktiv mitwirkt, ist dabei ebenso gern gesehen, wie jemand, der die Vereinsarbeit einfach nur ein bisschen finanziell unterstützt und somit hilft, das umfangreiche Programm umzusetzen und Menschen einander näher zu bringen. Der Monatsbeitrag beträgt 2,75 Euro.

Die Mitarbeiter bereiten Veranstaltungen vor, bieten Sozialberatungen an, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und kümmern sich um viele andere Belange. Derzeit planen sie zum Beispiel die große Faschingsfeier, die am 8. Februar (Rosenmontag) im Nachbarschaftstreff in der Tallinner Straße stattfindet.
Die Nachbarschaftstreffs sind übrigens auch Einsatzstellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Dazu sagt die SWG-Vorstandsvorsitzende Margitta Schumann: „Der Freiwilligendienst hat sich bei uns sehr bewährt. Wir bedanken uns herzlich bei den Dreien, die derzeit bei uns sind, aber im Februar ihren Dienst beenden.“ Die nächsten drei Bundesfreiwilligen nehmen gleich danach im März ihre Tätigkeit auf.

Der Verein „Hand in Hand“ betreut auch über 150 Wohneinheiten, in denen die SWG ihr „Wohnen mit Service im Alter“ anbietet. Der Verein berät und informiert die Mieter individuell in fast allen Lebenslagen, und er vermittelt passende Angebote für die Bedürfnisse der Bewohner, die den Service in Anspruch nehmen. Zudem wird deren Freizeitgestaltung – vor allem in puncto Kultur – unterstützt.




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