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13.05.16

Zuckerwatte am 3D-Drucker

Girls‘Day im DVZ begeisterte Schülerinnen aus Wittenburg und Schwerin

Stimmt das Produkt? Mit Spannung beobachten die Schülerinnen aus Wittenburg den 3D-Drucker. Foto: B. Deuil

Der Frauenanteil in der IT-Branche liegt bei nur 14 Prozent. Die Opens external link in new windowDVZ M-V GmbH weiß also, wie wichtig es ist, besonders dem weiblichen Nachwuchs technische Berufe näher zu bringen. Und so beteiligte sich auch der IT-Dienstleister des Landes MV am Girls‘Day Ende April mit einem interessanten Programm: Das DVZ setzte in diesem Jahr auf Zuckerwatte, Fruchtcocktails und hochinnovative Technik.

Lina Schrader vom Pädagogium in Schwerin sagte vor Beginn: „Ich habe auf den DVZ-Webseiten gesehen, dass immer ein Girls‘Day stattfindet und ich freue mich, dass ich heute hier teilnehmen kann.“ Doch zunächst einmal blieben die Blicke der insgesamt 13 Schülerinnen aus Wittenburg und Schwerin beim Anblick von Metaplanwänden und Aushängen beispielhaft modellierter Prozesse skeptisch. Doch spätestens am 3D-Drucker war klar: Das wird kein langweiliger Ausflug in die Welt der Informatik.

Silke Holzmüller-Laue, Prozessberaterin im DVZ, sagt: „Wir haben mit der Erstellung von Zuckerwatte und dem Mixen eines Cocktails zwei einfache Beispiele ausgesucht, an denen sich die Schülerinnen an das zunächst kompliziert klingende Thema Prozessmodellierung herantasten können.“ Und das ganz dicht dran an der Praxis. „Es gilt zu überlegen und zu planen, was brauche ich an Leuten, an Mate­rial? Stimmt mein Ablauf, und wo kann oder muss ich noch verbessern? Das kann man Eins-zu-eins in den Berufsalltag übertragen“, sagt Holzmüller-Laue weiter.

Wie wichtig es ist, an alles zu denken, damit das Produkt stimmt, erfuhren die Mädchen, als es daran ging, ein eigenes Produkt zu entwickeln und mit Hilfe des 3D-Druckers anzufertigen, denn nur wenn alles passt, springt er an. Das weckte den Ehrgeiz.
Annika Richter vom Gymnasialen Schulzentrum Wittenburg sagt: „Also ich habe viel gelernt. Besonders hat mir der 3D-Drucker gefallen. Es war toll, dass wir alles richtig ausprobieren durften. Man geht ja irgendwie davon aus, dass die Maschine das von allein macht. Jetzt erst ist mir bewusst, was alles dahinter steckt.“ Später einen technischen Beruf zu erlernen, schließt sie nicht aus. Praktisches Erleben ist eben wichtig, um andere Wege einzuschlagen.




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