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14.06.12

Know-How in der Grube

 

Tiefbau Gadebusch ist seit über 50 Jahren eine regionale Größe

Die „großen Brüder“ dieser Minibagger in der Büro-Vitrine gehören allesamt zum Fuhrpark des Gadebuscher Tiefbauunternehmens. Foto: Hultzsch

Viel schöner kann man nicht beschreiben, was die TSB Tiefbau Gadebusch zu ihrem Leistungsspektrum zählt: „Alles, was man vegraben kann, machen wir“, sagt Geschäftsführer Torsten Kuhligk. Er arbeitet seit 1992 im Unternehmen, dem Jahr, als aus der PGH Einigkeit Gadebusch eine GmbH wurde; seit 2008 leitet er es. „Unser 50-Jähriges haben wir schon gefeiert“, erzählt er, „denn die PGH wurde im Jahr 1958 gegründet.“ Ein halbes Jahrhundert – das reicht für jede Menge Fachwissen, das heute auf den unterschiedlichsten Baustellen zum Einsatz kommt.  Von Straßen- und Industriebau, kompletten Straßenzügen, Wohngebieten, Kläranlagen oder Kanalbau bis hin zu Altstadtsanierung und Natursteinverarbeitung gibt es kaum eine „Ecke“, in der sich die 57 Mitarbeiter nicht auskennen. Unter der Erde, versteht sich. Denn wenn die oberirdischen Bauarbeiten beginnen, ist die TSB meistens schon wieder weg. „In Schwerin haben wir zum Beispiel die Baugrube für das neue IHK-Gebäude betreut“, nennt Kuhligk eines der Aufsehen erregendsten Projekte der letzten Jahre. Die Großbäckerei Kamps setzte für ihr neues Werk in Lüdersdorf auf die Dienste der TSB. Und auch wer die Arsenalstraße in Schwerin vom Pfaffenteich in Richtung Wismarsche Straße durchquert, betritt (oder befährt) die Arbeit der Fachleute aus Gadebusch. Ebenso wie in großen Teilen des ersten Warnitzer Wohngebietes. Etwa 100 Kilometer beträgt der Aktionsradius der Tiefbauer zur Zeit. Alle Mitarbeiter sind in der Region verwurzelt. „Etwa die Hälfte unserer Mannschaft wurde sogar hier ausgebildet“, betont der Geschäftsführer. Rohrleger, Maschinisten, Straßenbauer und Kraftfahrer, sie alle haben über die Jahre den guten Ruf der TSB begründet. Auch Torsten Kuhligk selbst ist ein echter Gadebuscher, frühere berufliche Angebote aus der Ferne hatten nur für kurze Zeit ihren Reiz. Die schönste Herausforderung findet sich für ihn bis heute genau hier: ganz unten in der Baugrube.




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