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14.05.13

Brachland wird zur Augenweide

 

Köpfe aus Schwerin

Frau Buschmann, der Mai hat Einzug gehalten – was passiert jetzt im Garten?
Die Natur scheint das kurze Frühjahr im Zeitraffer nachholen zu wollen. Die Geophyten (Zwiebelpflanzen) leuchten in allen Farben, die Stauden wachsen mit unglaublicher Energie und die Blüten und Blätter der Gehölze werden sichtbar von Tag zu Tag größer. Durch den langen Winter haben wir in diesem Frühjahr eine kurze Pflanzzeit, weshalb ich in meinem Büro und die Gartenbau-Firmen draußen gerade unter Hochdruck arbeiten.

Wenn mir der Sinn mehr nach Hollywoodschaukel als nach Arbeit steht, was sollte ich dann idealerweise in die Erde setzen?
Ein gut durchgeplantes und vollflächig bepflanztes Staudenbeet in Kombination mit Zwiebelpflanzen und Sträuchern ist über das ganze Jahr eine Augenweide und verursacht dabei relativ wenig Arbeit. Wichtig ist, dass die Pflanzen dicht genug stehen, um keine Wildkräuter dazwischen entstehen zu lassen, aber locker genug, um sich nicht gegenseitig zu behindern.

Sie sind professionelle Begleiterin des Projektes „Brach und danach? – Grüne Ideen für das Mueßer Holz“, das auf Brachflächen Pflanzen und Gärten wachsen lassen will. Wir weit fortgeschritten ist das zur Zeit?
Ziel des Projektes ist es, die zahlreichen Brachflächen im Stadtteil Mueßer Holz den Bürgern zur gärtnerischen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Momentan bereiten wir in der Ziolkowskistraße einen „Mitmachgarten“ vor, in dem jeder gärtnerisch interessierte Einwohner ein Stück Gartenland zur Verfügung bekommen kann. Außerdem sollen als weiterer Schritt mit Hilfe der Zukunftswerkstatt Schwerin zahlreiche Sonnenblumenfelder im Stadtteil entstehen.

Wenn Sie die Wahl hätten, in Schwerin eine Grünfläche neu zu gestalten, welche wäre es und wie würde sie hinterher aussehen?
Wenn ich mir als Landschaftsarchitektin eine Fläche zur Bearbeitung aussuchen dürfte, würde ich die Umgestaltung des Grunthalplatzes vor dem Bahnhof in Angriff nehmen. Ich würde anstreben, diesem ehemals baumbestandenen Platz seine alte, geometrische Form wieder zu geben.

Was macht für Sie die Stadt im Frühling und Sommer am schönsten?
Nachdem ich einige Jahre in der Großstadt gelebt habe, genieße ich in Schwerin die vielfältigen Möglichkeiten, die die zahlreichen Wasserflächen bieten. Außerdem liebe ich es, mich mit meiner Familie zum Gärtnern oder zum Sport draußen aufzuhalten. Wo könnte das schöner sein als in einer solch grünen, in die Natur eingebundenen Stadt wie Schwerin?    




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Zahlen - Fakten - Informationen

In Schwerin und der näheren Umgebung gibt es 102 Kleingartenvereine. In ihnen sind 8.400 Mitglieder organisiert. 75 Vereine  mit 7.500 Mitgliedern liegen direkt in der Landeshauptstadt.

Wer für


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