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18.01.12

Röntgenstrahlung wird reduziert

 

Die Radiologische Abteilung der Crivitzer Klinik

bietet digitales Röntgen für ambulante und

stationäre Patienten an

Röntgenbilder werden digital auf Speicherfolien gesichert und können von jedem Arzt, der die Berechtigung hat, auf dem eigenen Monitor aufgerufen werden.

Der Facharzt für Radiologische Diagnostik verstärkt die Crivitzer Ärzteschaft seit dem 1. Januar 2012 als Abteilungsleiter der Radiologie.

Die typische Bewegung und das markante Geräusch, mit dem Ärzte die Röntgenbilder zur Diagnosefindung oder -bestätigung an den Schaukasten gehängt haben, gehört der Vergangenheit an. Im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See wurde bereits im Oktober des vergangenen Jahres die neue Röntgenanlage in Betrieb genommen.
Das elektronische Informations- und Speichersystem ist inzwischen in allen größeren Krankenhäusern Standard. „Die Bilder werden nicht mehr auf Film, sondern auf Speicherfolie angefertigt. Das Ergebnis können wir uns dann auf dem Monitor ansehen“, erklärt Dr. Gerd Schreiter, Facharzt für Radiologische Diagnostik.
Hinzu komme, dass mit diesem System Röntgenstrahlung reduziert wird. Es gibt praktisch keine Fehlbelichtungen mehr. Vorteilhaft wirkt sich zudem aus, dass die Bilder leichter zu handhaben sind. „Jeder Arzt, der die Berechtigung dazu hat, kann jederzeit auf die Bilder zugreifen, sie sich auf seinem PC ansehen und gleichzeitig die Diagnose des Radiologen lesen“, sagt Dr. Gerd Schreiter. Ebenso können die Informationen auf Wunsch auch digital an die Patienten weitergegeben haben. „Wer möchte, bekommt die CD mit seinen Röntgenbildern mit nach Hause.“
Zusammengefasst setzt sich der Anwendungsbereich der Röntgenapparaturen aus zwei Feldern zusammen.

Konventionelles Röntgen

Die konventionelle Röntgendiagnostik umfasst die Anfertigung von herkömmlichen Röntgenbildern der Organe des Brustkorbes und des Bauchraumes, der Knochen und Gelenke sowie die Kontrastmitteluntersuchung der ableitenden Harnwege.
In der Computertomographie werden Schichtaufnahmen aller Körperregionen und Organe angefertigt, indem sich die Röntgenröhre spiralförmig um den Patienten dreht. Durch diese Untersuchungsmethode können bei geringer Strahlenbelastung sehr detaillierte Aussagen über die einzelnen Organe und ihre Erkrankungen gemacht werden.
Diese Untersuchungsmethode ist für alle Fachabteilungen der Klinik von entscheidender Bedeutung: Für die Orthopäden ist die verfeinerte Beurteilung der erkrankten Gelenke und des Skeletts eine regelmäßige Hilfestellung im medizinischen Entscheidungsprozess. Den Internisten, Chirurgen und Gynäkologen des Hauses dienen die detaillierten Darstellungen der Organe des Brustkorbes, des Bauchraumes sowie der Gefäße und des Knochengerüstes als Grundlage für diagnostische und therapeutische Entscheidungen.

Periradikuläre Therapie

Die mittels der Computertomographie durchgeführte Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine nicht-operative Behandlungsmethode, die im Rahmen des orthopädischen Schwerpunktes das Behandlungsspektrum  bei zahlreichen schmerzhaften Erkrankungszuständen erweitert, welche durch Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben (Vorfall) ausgelöst werden.
Dabei werden unter computertomographischer Steuerung entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente so gezielt in die unmittelbare Nähe der Schmerzursache verabreicht, dass mit geringen Medikamentenmengen eine langfristige Linderung der Beschwerden möglich ist.
Das gesamte Leistungsspektrum der konventionellen Röntgendiagnostik sowie der Periradikulären Therapie unter computertomographischer Steuerung wird von der radiologischen Abteilung auch für die ambulante Versorgung von privat- und gesetzlich versicherten Patienten in der Region angeboten. 

Dr. med. Gerd Schreiter
Facharzt für Radiologische Diagnostik


MediClin Krankenhaus am Crivitzer See
Amtsstr. 1
19089 Crivitz
Telefon:    (03863) 520-0
Telefax:    (03863) 520-158
www.krankenhaus-am-crivitzer-see.de




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