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14.09.11

Umbau im Gehirn

 

Noch freie Plätze für das Herbstsymposium „Pubertät - wenn die Eltern schwierig werden ...” am 8. Oktober

 

„Ihr habt mir gar nichts mehr zu sagen!” Ein Satz von ungeheurer Wirkung. Zumal, wenn er vom eigenen Kind kommt. Und da geht es schon los: Eltern verstehen ihre Töchter und Söhne nicht mehr. Diese wiederum finden die Erwachsenen nur noch ätzend ...
Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen bedarf es zuallererst der gründlichen Information. Mit seinem Herbstsymposium am 8. Oktober 2011 zum Thema: „Pubertät – wenn die Eltern schwierig werden...” will das Kinderzentrum Mecklenburg dazu beitragen und lädt alle Interessierten herzlich ein.

Entscheidende Veränderungen im Körper

„Die Pubertät”, sagt Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin und leitende Psychologin im Kinderzentrum Mecklenburg, „ist ein Thema, das eigentlich alle einmal betrifft. Sie ist eine Zeit, in der sich für die Kinder alles verändert. Entscheidende ‚Umbauten‘ finden im Körper aufgrund der hormonellen Umstellung statt, aus Kindern werden Männer und Frauen.” Auch die sozialen Bezüge, weiß die Psychologin, verschieben sich rapide. Nicht mehr die Familie ist der wichtigste Bezugspunkt, sondern die Gleichaltrigen. Die Konflikte in der Familie sind oft vorprogrammiert.

Immer länger zu Hause

Dazu kommt, dass sich in der heutigen Zeit die Pubertät über viele Jahre erstreckt und junge Erwachsene immer länger zu Hause, und damit in der Abhängigkeit der Eltern, bleiben. Elisabeth Jecht: „Sie bleiben aber auf eine Art auch noch Kind und übernehmen dadurch nicht die Verantwortung, die sie aufgrund ihres Alters übernehmen könnten. Auch dies kann zu Konflikten führen, da die Eltern mehr erwarten, bzw. die Jugendlichen sich nicht mehr an die Regeln im Elternhaus anpassen wollen. Die Schere zwischen körperlicher und psychischer Reife klafft in diesem Alter oft besonders weit auseinander.”

Hilfestellung für ruhiges Miteinander

Anerkannte Fachleute und Spezialisten werden sich auf dem Herbstsymposium aus pädagogischer, psychologischer und medizinischer Sicht mit typischen Problemfeldern dieser „aufgeregten“ Zeit beschäftigen und Hilfestellungen im täglichen Umgang für ein ruhigeres Miteinander geben.
Anmeldungen und weitere Informationen: Katharina Maaß,
Telefon (0385) 551 59 10.




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